Facesitting

Der Englische Ausdruck Facesitting bedeutet wörtlich übersetzt Gesichtssitzen.

Und genau das ist es auch, was bei dieser Sexualpraktik stattfindet.

Beim Facesitting handelt es sich um ein SM Rollenspiel, bei dem sich der Top mit seinem Geschlechtsteil und Gesäß auf das Gesicht seines Sklaven setzt.

Diese Praktik geht in der Regel mit Cunnilingus und/oder Anilingus einher.

Ein weiterer Effekt ist die sogenannte Atemkontrolle, die beim Fullweight Facesitting erzielt wird.

Hierbei setzt sich der aktive Partner mit seinem ganzen Körpergewicht aus den Bottom, so dass das Atmen für den Sklaven stark eingeschränkt oder sogar unmöglich ist.

Grundsätzlich ist das Facesitting nicht geschlechtsspezifisch determiniert, aber in der Regel findet diese Sexualpraktik zwischen einer Domina und einem männlichen Lustsklaven statt.

Fellatio

Das Fellatio leitet sich vom lateinischen „fellare“ ab, was zu deutsch saugen bedeutet.

Beim Fellattio handelt es sich um eine Oralsexpraktik, beim dem das männliche Glied mit dem Mund, Lippen und Zunge stimuliert  wird.

Der englische Begriff „Blowjob“ oder das deutsche „jemandem einen blasen“ sind sprachliche Entsprechungen.

Obwohl das Fellatio eine eigene Sexualpraktik ist, die bis zur Ejakulation führen kann, dient es häufig als Vorspiel für den eigentlichen Geschlechtsverkehr.

Das Gegenstück zum Fellatio ist der Cunnilingus, bei dem Vagina und Klitoris oral stimuliert werden.

Femdom

Die Abkürzung Femdom steht für die englischen Begriffe „female domination“, was soviel heißt wie weibliche Dominanz.

Daraus folgt, dass alle BDSM Rollenspiele, in denen eine Frau die dominante Rolle übernimmt, als Femdom bezeichnet werden.

Hiebei sind alle bekannten SM Praktiken wie Bondage, klassische Erziehung, Fisting, Spanking, Facesitting etc. impliziert.

Obwohl es bis heute kaum wissenschaftliche Studien über die Ursachen und das Vorkommen von Femdom Neigungen gibt, lässt sich feststellen, dass die die Zahl sexuell dominanter Frauen kontinuierlich steigt.

Der Kontrapunkt zum Femdom ist der so genannte Maledom.

Femmes

Der Begriff „Femmes“ ist der französische Plural für das Substantiv Frau.

In Zusammenhang mit lesbischem Sex steht das Wort „Femmes“ weiblichen Part innerhalb einer homoerotischen weiblichen Beziehung.

Den männlichen Part nennt man Butch oder kesser Vater.

Innerhalb der lesbischen Szene sind diese Begriffe jedoch recht umstritten, da viele Lesben die tradierten Mann/Frau Beziehungen nicht ohne Weiteres auf lesbische Beziehungen übertragen wollen.

Neben den Butches und Femmes gibt es auch noch die sogenannten Switcher, die sowohl die eine als auch die andere Rolle ausfüllen können oder wollen.

Fetisch oder Fetischismus

Der Begriff Fetisch oder Fetischismus geht aus das lateinische „facticius“ zurück, was soviel wie nachgemacht oder künstlich bedeutet.

Dementsprechend versteht man unter sexuellem Fetischismus die Neigung einen unbelebten Gegenstand zum Mittelpunkt seiner sexuellen Gelüste zu machen.

Dabei unterscheidet man körper-, objekt- und materialbezogene Fetische.

Zu denen häufigsten körperbezogenen Fetischen zählen der weiblichen Busen und die Füße.

Objektbezogene Fetische sind zum Beispiel Urin und Kot.

Materialbezogene Fetische sind zum Beispiel Latex, Nylon oder Gummi.

Fickmaschine

Unter einer Fickmaschine versteht man eine elektrisch oder mechanisch angetriebene Maschine die mit einem Dildoaufsatz versehen ist.

In der Regel ist die Stoßgeschwindigkeit der Fickmaschinen regulierbar, sodass ein individuelles Erlebnis gewährleistet ist.

Die neueste Generation von Fickmaschinen sind bereits mit zwei unabhängig steuerbaren Dildos versehen, so dass auch Doppelpenetrationen ohne weiteres simuliert werden können.

Fickmaschinen eignen sich zum Masturbieren, wenn kein männlicher Sexualpartner verfügbar ist.

Aber auch bei BDSM Rollenspielen kommen Fickmaschinen zum Einsatz.

Fisting

Das englische Wort „Fisting“ geht auf das Substantiv „fist“ zurück, was zu deutsch Faust heißt.

Bei dieser Sexualpraktik wird die Vagina oder der Anus mit der Faust, beziehungsweise mit der ganzen Hans penetriert.

Um ein problemloses Eindringen zu gewährleisten, werden die Fingerspitzen und der Daumen so aneinander gelegt, dass die Hand die Form einer Birne ergibt.

Nach entsprechenden Dehnungsübungen ist es auf diese Weise möglich die ganze Hand in die Vagina oder den Anus des Partners einzuführen.

Flagellantismus

Der Begriff „Flagellantismus“ hat seinen Ursprung in dem lateinischen Substantiv „flagellum“, was zu Deutsch Geißel bedeutet.

Natürlich wird die Flagellation mit den verschiedensten Schlaginstrumenten durchgeführt und ist nicht auf die mittelalterliche Geißel beschränkt.

Die Flagellation ist fester Bestandteil vieler BDSM Sessions, die aber auch ein gewisses Maß an biologischen Grundkenntnissen voraussetzen.

Damit es nicht zu ernsthaften Verletzungen kommt sollten die Beteiligten, wie bei den meisten anderen SM-Praktiken auch, ein Safeword vereinbaren.

Footjob

Der aus dem englischen Sprachraum stammende Begriff Footjob bedeutet wörtlich übersetzt soviel wie Fußarbeit.

Gemeint ist die Stimulation der Penis und der Hoden oder des Anus mit den Füssen.

Ähnlich wie beim Blowjob oder beim Handjob wird so die jeweilige Sexualpraktik bezeichnet.

Französischer Sex

Der Begriff „französischer Sex“ ist eine umgangssprachliche Bezeichnung mit der sämtliche Formen des Oralsex überschrieben sind.

So werden sowohl Fellatio und Cunnilingus, als auch der Anilingus als französischer Sex bezeichnet.

Wenn sich die Sexualpartner gegenseitig sexuell stimulieren spricht man von der Stellung 69.